Für immer verloren? (2|2)

Du hast Teil 1 der Geschichte verpasst? Dann schau zuerst hier nach: Für immer verloren? (1|2)
_____________________________________________________________________________

Mit angehaltenem Atem starre ich den Receptionisten an und warte darauf, dass er mir mehr als nur mit einem Nicken antwortet. Er schaut auf seine Hände und weicht meinem Blick aus. Es kommt mir wie eine Unendlichkeit vor, als er endlich antwortet: «Ja, er war hier. Er hat eine Woche bei uns übernachtet.» Weiterlesen

Für immer verloren? (1|2)

Ich steige die Aussentreppe hinunter und die warme Luft hüllt mich sofort ein. Zum Glück habe ich meinen Wintermantel nicht mehr angezogen. Ich sehe mich auf dem Flugplatz um, kann jedoch nicht viel Interessantes entdecken. Vor mir ragt das imposante, moderne Gebäude des Flughafens von Marrakesch auf. Ich bin etwas überrascht und schäme mich im selben Moment ein wenig dafür, dass ich mir das Flughafengebäude heruntergekommener vorgestellt habe. Weiterlesen

Zurück in die Kindheit

Die Strasse kommt mir nicht bekannt vor. Ich weiss überhaupt nicht, wo ich bin. Wie kann das passieren? Ich bin wie immer mittags von der Schule los gelaufen, um nach Hause zu gehen. Im Moment erkenne ich jedoch weder meine Umgebung wieder, noch weiss ich, was für Zeit es ist. Bestimmt bin ich wieder so in meinen Tagträumen versunken gewesen, dass ich irgendwohin gelaufen bin, ohne mich zu achten, wo ich bin. Weiterlesen

Weihnachtsstimmung

Es ist wieder Dezember. Schlagartig hat sich die triste Stimmung des kalten, nassen Novembers in jene des fröhlich glitzernden Weihnachtsmonats verwandelt. Obwohl das Wetter mehrheitlich gleichbleibt – Schnee gibt es seit einigen Jahren kaum mehr anfangs Dezember –, sind alle Menschen plötzlich viel aufgestellter als noch im Monat zuvor. Weiterlesen

Heimatgefühle

Nach einem langen Arbeitstag wie heute ging sie meist zu Fuss nach Hause, um besser abschalten zu können. Mit dem Bus wäre sie bereits in zehn Minuten bei sich zu Hause, aber ihre Gedanken würden sich dann noch immer um den soeben bewältigten Arbeitstag kreisen. Ausserdem führte sie ihr Nachhauseweg durch die Altstadt und sie liebte es, die beleuchteten Schaufenster zu betrachten. Sie musste oft über die unmöglichen Outfits der Schaufensterpuppen schmunzeln. Dabei fragte sie sich jeweils, wer um alles in der Welt so eine Kombination jemals anziehen würde. Weiterlesen