Manchmal überfällt sie mich.
Einfach so.
Unangekündigt.
Die Melancholie.
Dann sitze ich am Fenster und blicke hinaus.
In der Hand meine Teetasse.
Fast wie ein Gemälde komme ich mir vor.
Anstatt durch das Glas die Landschaft draussen zu sehen,
blicke ich zurück.
Erinnere mich an das, was war.
An Menschen, die meinen Weg gekreuzt haben, jetzt aber wieder aus meinem Leben verschwunden sind.
An vergangene Erlebnisse, während derer ich nicht wollte, dass sich je etwas ändert.
So plötzlich wie sie gekommen ist, geht sie auch wieder.
Ein sanftes Kopfschütteln und ich bin zurück in der Gegenwart.