Oder?
Weiterlesen(Fortsetzung von Unsichtbar)
Sara
Desorientiert wacht sie auf und sieht sich um. Sie liegt auf einer abgenutzten Couch in einem schummrig beleuchteten Raum. Panik erfasst sie. Was ist passiert? Weshalb ist sie hier? Weiterlesen
(Fortsetzung von Perfektes Date)
Martin
Konnten Menschen durchsichtig sein? Physikalisch war das nicht möglich, das wusste er. Trotzdem hatte er das Gefühl, genau das zu sein: Unsichtbar. Andere Menschen nahmen ihn nicht wahr. Weiterlesen
Summend stand sie ungeschminkt vor ihrem Badezimmerspiegel und betrachtete sich. Kritisch drehte sie ihren Kopf nach links und rechts, um dann zufrieden zu nicken. Sie gefiel sich gut so. Weiterlesen
Er sitzt in der Küche und schlürft verschlafen seinen schwarzen Kaffee. Draussen ist noch immer alles dunkel. Das ist immer so, wenn er aufsteht. Jeden Tag klingelt sein Wecker um genau halb 4 Uhr morgens. Er steht im Dunkeln auf und zieht die Sachen an, die er am Vorabend sorgfältig auf seinen Stuhl gelegt hat. Erst als er die Schlafzimmertür vorsichtig zugezogen hat, macht er das schwache Flurlicht an. Diese Vorsicht rührt nicht etwa daher, dass er seine schlafende Frau nicht wecken will. Die rechte Seite seines Bettes ist schon lange kalt und leer. Weiterlesen
Ich spüre den warmen Sand zwischen meinen nackten Zehen. Es ist ein herrliches Gefühl! Ich nehme einen tiefen Atemzug der salzigen Luft. Weiterlesen
Drei Uhr morgens. Die Welt ist dunkel. Die Welt ist still. Ich stehe in einem übergrossen T-Shirt barfuss auf dem Balkon und ziehe an meiner Zigarette. Wer jetzt glaubt, ich rauche gemütlich, nachdem ich gerade Nachhause gekommen bin, täuscht sich. Ich habe meine Wohnung heute gar nicht verlassen. Weiterlesen
Du hast Teil 1 der Geschichte verpasst? Dann schau zuerst hier nach: Für immer verloren? (1|2)
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Mit angehaltenem Atem starre ich den Receptionisten an und warte darauf, dass er mir mehr als nur mit einem Nicken antwortet. Er schaut auf seine Hände und weicht meinem Blick aus. Es kommt mir wie eine Unendlichkeit vor, als er endlich antwortet: «Ja, er war hier. Er hat eine Woche bei uns übernachtet.» Weiterlesen
Ich steige die Aussentreppe hinunter und die warme Luft hüllt mich sofort ein. Zum Glück habe ich meinen Wintermantel nicht mehr angezogen. Ich sehe mich auf dem Flugplatz um, kann jedoch nicht viel Interessantes entdecken. Vor mir ragt das imposante, moderne Gebäude des Flughafens von Marrakesch auf. Ich bin etwas überrascht und schäme mich im selben Moment ein wenig dafür, dass ich mir das Flughafengebäude heruntergekommener vorgestellt habe. Weiterlesen